Quid ad nos? Antike Gedanken zu einem aktuellen Thema

Dieser Text (link unten anklicken) stammt aus den Apophthegmata des Erasmus und findet sich in:

Antike und Gegenwart – Cives mundi sumus omnes – Erasmus von Rotterdam, Apophthegmata

(Auswahl)

C.C. Buchners Verlag, Bamberg, 1995, S.12 ff.

Auch die im genannten Band folgenden Texte lohnen sich!

Ich habe weitere Vokabeln sowie aktuelle Materialien beigegeben.

Der Text wurde m.H. eines Tafelbildes, in dem eine Gegenüberstellung der Handlungen Anacharsis`

und Solons erfolgte, erschlossen. Im Mittelpunkt standen die bedeutenden Wörter „hospes“,

„hospitium“, „sinceritas“ und „patria“; außerdem die Verben „abigere“ auf der einen und „ introire“

und „ingredi“ auf der anderen Seite.

Der Text wurde von den Schülerinnen und Schülern meines Grundkurses 12 sehr offen und ob seiner Aktualität wieder einmal überrascht entgegengenommen, mit einiger Anstrengung

(Partizipialkonstruktionen!) übersetzt und sehr interessiert diskutiert und in Zusammenhang mit

unserer aktuellen Diskussion um „Willkommenskultur“ gesetzt.

So verbrachten wir 2 engagierte Stunden mit einem hochbrisanten Text aus alten Zeiten.

Unbedingt zur Nachahmung empfohlen!

Gerlinde Gillmeister

10.09.2015

FREMDES IST UNS NIcHT FREMD